Lingen-Demo 9. Juni 2018

Aufruf
Atomrisiko jetzt beenden!
AKW abschalten – 30 Jahre sind 30 Jahre zu viel!

Die Auftaktkundgebung beginnt um 13:00 Uhr vor dem Haupttor des AKW Emsland bei Lingen. Der anschließende Demozug führt über eine Strecke von ca. 2 km bis zur Brennelementefabrik. Dort findet die Abschlusskundgebung bis 15:30 Uhr statt.

Bus ab Köln aus Bonn kommend.
Köln-Deutz, Hst. Opladener Str. nahe Bf Deutz, Abfahrt 9:30 Uhr
Ankunft vor AKW Lingen ca. 12:30 Uhr
Rückfahrt:
Lingen BE-Fabrik – Abfahrt 16:00 Uhr
Köln-Deutz, Ankunft ca. 19:00 Uhr

Wir bieten die Busfahrt gegen Spende an. Anmeldungen unter kontakt@antiatombonn.de

Weitere Informationen zum Programm sind in Kürze auf der Startseite verfügbar.

Startpunkt der Demo: Am Hilgenberg, 49811 Lingen
Beginn: 13 Uhr
https://www.lingen-demo.de

Im niedersächsischen Lingen wird das Atomkraftwerk Emsland das „neue“ AKW genannt. Dabei wird es am 20. Juni 30 Jahre alt! Dieser Atommeiler, einer der „jüngsten“ in Deutschland, hat eine Betriebsgenehmigung bis Ende 2022. Das Risiko einer so langen Laufzeit können und dürfen wir nicht zulassen, weder in Lingen noch an anderen Standorten! Es gibt keine ’sichere Atomkraft‘, und je älter ein Reaktor wird, desto gefährlicher ist er. Allein durch Materialermüdung und Verschleiß steigt die Anzahl der Störfälle dramatisch an, auch im AKW Emsland. Gleichzeitig entsteht täglich Müll, der weder jetzt noch in Zukunft sicher gelagert werden kann. Die unflexiblen Atommeiler – ebenso wie alte Braunkohlemeiler – ‚verstopfen‘ außerdem die Netze und blockieren den Ausbau Erneuerbarer Energien. Wir fordern deshalb von der Bundesregierung, im Zuge der Atomgesetz-Novelle bis Ende Juni einen deutlich schnelleren Atomausstieg festzulegen.

Uranfabriken schließen!
Auch die Brennelementefabrik Lingen und die Urananreicherungsanlage Gronau müssen so schnell wir möglich stillgelegt werden. Es kann nicht sein, dass sich Deutschland zwar zum „Atomausstieg“ bekennt, aber durch Brennstoff-Lieferungen die weltweite Atomindustrie noch jahre- und jahrzehntelang stützt – indirekt sogar Atomwaffenprogramme wie das in den USA.

Uralt-Reaktoren in Grenznähe werden genauso aus Lingen versorgt wie z. B. Olkiluoto, ein AKW-Neubau in Finnland, der schon vor seiner Inbetriebnahme für Negativschlagzeilen sorgte. Dabei wäre eine Schließung der Uranfabriken per Bundestagsbeschluss ohne Weiteres möglich. Umweltministerin Schulze muss nun diese Gesetzesänderung auf den Weg bringen!

Uran-Exporte stoppen!
Dass marode Reaktoren in Tihange, Doel (Belgien) sowie Fessenheim und Cattenom (Frankreich) mit Brennelementen aus Lingen und Uran aus Gronau beliefert werden dürfen, ist ein fortwährender Skandal. Gerade hier hat die Umweltministerin Handlungsspielraum. Sie kann und muss die Ausfuhr von Brennstoffen an grenznahe Risikomeiler unterbinden – das haben renommierte Jurist*innen überzeugend dargelegt. Wir fordern Frau Schulze eindringlich auf, bestehende Genehmigungen für Brennstoff-Lieferungen zu widerrufen und neu beantragte zu verweigern.

Wir brauchen eine echte Energiewende – ökologisch und sozial gerecht! Weder Kohle, noch fossile Energien, noch Atomkraft haben darin einen Platz!

Geht mit uns zusammen für einen sofortigen und vollständigen Atomausstieg auf die Straße!

Westcastor-Mahnwache am 28.04.2018 in Düren

Westcastor-Mahnwache am 28.04.2018 in Düren

Mahnwache am

28. April 2018 ab 11.00 Uhr
Düren, Kölnstraße/Wirtelstraße

• gegen die drohenden Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus oder in die USA,

• für einen zügigen Neubau eines modernen Atommülllager in Jülich – gleichermaßen gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze gesichert.
.

Hintergrund-Infos zum Jülicher Atommüll Angesichts der ständig wiederholten Pläne der Bundesregierung und der JEN (Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen), der das Forschungszentrum und die AVR GmbH die Verantwortung für die AVR Castoren übertragen haben, diese entweder in die USA oder nach Ahaus im Westmünsterland zu schaffen, betont das regionale „Bündnis STOP Westcastor“ erneut:

Was ist mit dem Verursacherprinzip bei den AVR-Castoren?
Bei Atommülllagerung gibt es nie eine gute, sondern nur eine am wenigsten schlechte Lösung.
Und diese kann weder sein, den Strahlenmüll Regionen aufzuhalsen, die sich, wie Ahaus, von Anfang an gegen diese Technologie gewehrt haben, noch ihn in ein dubioses, vom US-Militär kontrolliertes, Atommixlager über den ganzen Atlantik nach South Carolina zu schippern.
Wieviel Anschlag- und Unfallmöglichkeiten gäbe es dabei!
Wer englisch kann, lese die Website der dortigen Bürgerinitiative Savannah Riverside Watch, deren Vertreter, Tom Clements, auch schon hier war und erklärt hat, dass niemand wisse, wie in diesem Lager mit dem strahlenden Material umgegangen wird.
Und in Ahaus könnte der Müll nicht endlagerfähig gemacht werden, müßte also, wenn dort die Genehmigung ausläuft, noch einmal zur Konditionierung transportiert werden – am Ende wieder nach Jülich???

Die Hallen in Ahaus und Jülich sind fast gleich alt und sehr ähnlich
Beim Einwendungsverfahren zu der Jülicher Halle, 1989/90, hatten wir engagierten Atomkraftgegner*innen auch schon die mangelnde Sicherung gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze bemängelt. Das, wie alle unsere Bedenken, wurde abgetan. Und Protestaktionen in Jülich stießen auch nicht gerade auf große Zustimmung, zu technikgläubig war man dort sehr lange.
Aber nun will man plötzlich eine „strahlenfreie grüne Wiese“ und die Verantwortung nicht übernehmen?!?

Das ist ohnehin Augenwischerei:
• Ständig wird dort doch geringer radioaktiver Atommüll konditioniert – also eine Menge strahlende Partikel in die Luft und durch den Chemiekanal in den Ellebach und die Rur abgegeben.
• Der gekippte Reaktor strahlt in einer Leichtbauhalle auch noch vor sich hin.
• Und ob das durch den vertuschten schweren Unfall von 1978 verseuchte Erdreich wirklich ganz abgegraben werden kann, ist fraglich, und wo wohl wird es dann bleiben??

Es ist eine Schande, . . . .
. . . daß der Bau eines möglichst flugzeugabsturz- und erdbebensicheren Lagers am Ort der Entstehung des Strahlenmülls und der langjährigen Bejahung seiner Ursache, seit Jahren verschleppt wird!

Ostermarsch zur Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau am Karfreitag, 30. März ,13:00 Uhr

Abfahrt in Köln: 11:00 Uhr, Kalk Post mit PKWs

bitte anmelden unter:antiatomplenumkoeln@gmx.de

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir möchten euch nochmals herzlich zum Ostermarsch zur Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau am Karfreitag, 30. März, einladen. Beginn ist um 13 Uhr am Bahnhof Gronau, Abschluss an der UAA.

Ihr alle bekommt es mit: Die USA, Nordkorea und Russland setzen wieder ganz offen auf atomare Abschreckung, inkl. Atomtests, Modernisierung und Neubau von Atomwaffen. Das ist ein extrem gefährliches Spiel mit dem Feuer.

Die Urananreicherungsanlage in Gronau ist für Deutschland ein wichtiger technologischer Zugang zur Atomwaffenherstellung, da die Uranzentrifugen „der einfachste Weg zur Atombombe“ sind (Michael Sailer, Bundes-Entsorgungskommission und Öko-Institut). Wie einfach das ist, hat der pakistanische Atomwissenschaftler Dr. Khan bewiesen, der in den 1970er-Jahren beim Urananreicherer Urenco in Almelo Zentrifugen-Pläne stahl und damit zum „Vater der pakistanischen Atombombe“ wurde.

Die Bundesregierung will die Urananreicherung in Gronau bislang nicht beenden, obwohl dies selbst nach Regierungsgutachten problemlos möglich ist. Berlin möchte Atommacht bleiben. Deshalb will sie auch nicht dem von ICAN initiierten UN-Atomwaffensperrvertrag beitreten, obwohl sie sich doch gerne als „Friedensmacht“ darstellt. (mehr…)

MAHNWACHE ZUM FUKUSHIMA JAHRESTAG AM 10.3.18, Zülpicherplatz,Vor dem Bioladen 14:00 Uhr

Wir veranstalten zum 7. Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima eine Mahnwache zusammen mit Robin Wood ab 14:00 Uhr am Samstag, den 10.11.18 am Zülpicher Platz, vor dem Bioladen, Köln

Die japanische Regierung plant die teilweise Wiederbesiedlung des Katastrophenortes und die Aufnahme des Zugverkehrs mit dem akuten Risiko der atomaren Bestrahlung.
Zusammen mit den japanischen Anti_AKW Aktivisten protestieren wir gegen diese verbrecherischen Machenschaften!

Kommt zahlreich!

Auch nach 7 Jahren geht von den Atomruinen in Fukushima eine unkalkulierbare Gefahr aus. Täglich versuchen dort hunderte von Arbeitern, die dabei hoher Strahlung ausgesetzt sind, das Schlimmste zu verhindern. Radioaktiv verseuchtes Wasser gelangt ständig ins Erdreich und in den Pazifischen Ozean.

Im Umkreis von 180 km um das zerborstene Atomkraftwerk gab und gibt es Bereiche mit hohen Strahlenwerten, die eine akute Gesundheitsgefährdung darstellen. Das Abbürsten von Gehwegen und Abtragen von Erdreich sind hilflose Maßnahmen, denn Wind und Wetter verteilen immer wieder neu strahlende Partikel aus Wäldern und Bergen. Diese Hilflosigkeit dokumentieren die schwarzen Plastiksäcke mit strahlendem Laub und Erde, die in allen Ortschaften gestapelt sind. (mehr…)

Film im Odeon:FURUSATO – WUNDE HEIMAT

Zum Fukushimagedenktag läuft am 11.3. 18 im Odeon der Film: FURUSATO – WUNDE HEIMAT
http://www.furusato-film.com/wp-content/uploads/2018/01/Presseheft-FURUSATO-WUNDE-HEIMAT.pdf
17:00 Uhr
Veranstalter: ausgestrahlt

KURZ-INHALT
FURUSATO – WUNDE HEIMAT von Thorsten Trimpop ist ein Film über die Langzeitfolgen der Atom-Katastrophe von Fukushima vom 11.03.2011. Er verzichtet auf schockierende Bilder des Unglücks, sondern fokussiert sich auf einige Menschen vor Ort, deren Leben von einem Moment auf den anderen die Zukunft genommen wurde. Wir erleben mit, wie sie einen Umgang mit den Folgen der Katastrophe finden, und zumeist ohne staatliche Unterstützung eine Entscheidung zwischen Heimat und Existenzgrundlage auf der einen, und Gesundheit und Zukunft auf der anderen Seite treffen müssen. Es ist ein berührender und beunruhigender Film, der uns vor Augen führt, wie hilflos man einem Atom-Unfall gegenüber steht. (mehr…)

Streckenaktionstag am 24.02.2018 / TRAIN ATOMIQUE / Gelber Tod auf Schienen… Urantransporte stoppen!

AUFRUF DER BUNDESWEITEN VERNETZUNG GEGEN URANTRANSPORTE


MAHNWACHE IN KÖLN:

SAMSTAG, DEN 24.2.18

12:00 UHR – 14:OO UHR AM BAHNHOFSVORPLATZ IN KÖLN-MÜHLHEIM,MONTANUSSTRASSE,KÖLN-MÜHLHEIM

Atomkraft? In die Knie zwingen!

Uns reicht es schon lange, doch ein Ausstieg ist nicht in Sicht und die Atomindustrie fährt fort, die Erde zu verseuchen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert und in hochradioaktiven Müll verwandelt. Täglich fährt die tödliche Fracht um die Welt, um Atomanlagen mit dem nötigen Brennstoff zu versorgen. Die Transporte sind Lebensader und zugleich Achillesferse der Atomindustrie.

Deshalb rufen wir zu einem Streckenaktionstag am Sa. 24. Februar 2018 auf! (mehr…)

Atomsicherheit und Atomausstieg im Koalitionsvertrag verankern

Dienstag, 06.02.2018: Düsseldorf, 16 Uhr, Mahnwache vor der
Staatskanzlei: Für Klimaschutz und gegen AKW

„Neue Erkenntisse über AKW Tihange erfordern sofortiges Handeln!“

Dienstag, 16 Uhr Mahnwache vor Laschets Amtssitz!

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), die atomkritische Ärztevereinigung IPPNW, der Naturschutzbund (NABU) NRW sowie mehrere regionale Anti-Atomkraft- und Anti-Braunkohle-Initiativen fordern angesichts der neuen Erkenntnisse über den Reaktorblock 1 des Atomkraftwerkes Tihange von der belgischen Regierung, die Pannenreaktoren sofort stillzulegen. Eine entsprechende Initiative sowie die Stilllegung der deutschen Uranbrennstoff-Zulieferbetriebe in Gronau und Lingen müssen aber auch im neuen Groko-Koalitionsvertrag verankert werden. Für den kommenden Dienstag, 6. Februar, rufen die Initiativen und Verbände zu einer Protestaktion vor der Düsseldorfer Staatskanzlei am Horionplatz auf, um Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zum Handeln zu bewegen. (mehr…)

Forschungszentrum Jülich: Wohin mit dem Atommüll?

Wie die Verwaltung in Ahaus mitteilte, hat das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit seine 2016 erteilte Einlagerungsgenehmigung vorerst ausgesetzt.

Keine Genehmigung für Transport

Die Behörde hatte vor anderthalb Jahren den sofortigen Vollzug der Einlagerung angeordnet. Allerdings hätte dazu zunächst eine Genehmigung zum Transport der 152 Castor-Behälter von Jülich nach Ahaus vorliegen müssen. Die wird nach Einschätzung des Bundesamtes auch in absehbarer Zeit nicht vorliegen.

Teilerfolg für Ahaus

Castor-Behälter stehen im Forschungszentrum (FZ) JülichCastor-Behälter in Jülich
Die Stadt Ahaus wertet das Aussetzen der Genehmigung als ersten Teilerfolg, denn sie wehrt sich vor Gericht gegen die Einlagerung des Jülicher Atommülls. Die Bürgermeisterin schätzt, dass bis zu einem Urteil noch Jahre vergehen.

aus:https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/atommuell-ahaus-juelich-104.html

Atommüll-Export: USA erklärt Atommüll aus Jülich und Hamm-Uentrop für umweltverträglich

Die USA haben im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung die grundsätzliche Machbarkeit erklärt, hochradioaktiven Atommülll aus dem kommerziellen Versuchsreaktor Jülich und dem THTR Hamm-Uentrop zu übernehmen. Einen entsprechenden Bericht hat das Department of Energy vor wenigen Tagen veröffentlicht. Das ist noch keine Entscheidung, dass tatsächlich Atommüll-Exporte aus Deutschland in die USA stattfinden werden. Die „Endlager“-Kommission hatte sich für ein Export-Verbot solcher Abfälle ausgesprochen. Während die Bundesregierung immer wieder betont, dass lediglich ein Export der Jülicher Abfälle Thema für einen Export wäre, geht man in den USA davon aus, dass auch die THTR-Abfälle übernommen werden könnten. Ziel in den USA ist die Atomwaffenschmiede Savannah River Site (SRS).

Hierum gehts: Die Jülich Castoren

Wohin mit dem Castor-Atommüll aus Jülich? In Ahaus wächst Widerstand – Export-Verbot im Bundestag
Atommüllexporte aus Jülich in die USA? Bundesumweltministerium: „Schnellste Lösung ist Ahaus“
In Jülich lagern seit Jahren 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll aus dem Versuchsreaktor AVR ohne ausreichende atomrechtliche Genehmigung. Offiziell heißt es immer noch, dass drei Optionen geprüft werden, um den Atommüll sicherer aufzubewahren. Eine Einlagerungsgenehmigung für diesen Atommüll für das Zwischenlager Ahaus gibt es bereits. Allerdings hat die Stadt Ahaus Rechtsmittel gegen diesen Beschluss angekündigt. Die Option eines neuen Zwischenlagers in Jülich wird zwar immer wieder von der Landesregierung in NRW betont, konkrete Planungen aber gibt es bis heute nicht. Der Betreiber selbst verfolgt vor allem die Option, den Atommüll in die USA zu verfrachten. Kritiker des Atommüll-Export befürchten, dass schon im kommenden Jahr Transporte nach Ahaus erfolgen könnten und später ein Export in die USA durchgeführt wird.

(mehr…)

Mahnwache am 21. November 2017 anlässlich der Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich in Düsseldorf

Aufruf zur Teilnahme an einer Mahnwache am 21. November 2017 anlässlich
der Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich in Düsseldorf

„Kein Export des Jülicher Atommülls in die USA“
„Keine Atommüll-Transporte nach Ahaus“
„Möglichst sicherer Zwischenlager-Neubau in Jülich“
Das „Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen“ und das Aktionsbündnis
„Stop Westcastor“ rufen zur Mahnwache am 21. November 2017 um 16:30 Uhr vor
dem Haupteingang der Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW,
Palmenstraße 16 in Düsseldorf- Bilk, auf. An diesem Tag findet die
Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich (FZJ) statt.

Man feiert sich selbst. – Wir feiern mit!

Nachdem die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vor wenigen Tagen im
Rahmen der aktuellen Bonner Weltkimakonferenz das FZJ besucht hatte und
auch dort durch unseren Protest begrüßt wurde, wollen wir den politischen
Druck aufrecht erhalten.

Wir werden nicht zulassen, dass sich das Forschungszentrum Jülich aus
seiner Verantwortung für seinen Atommüll stiehlt!

Die 152 Castoren des damals fast havarierten Kugelhaufenreaktors stehen in
einem Zwischenlager, das marode ist und dessen Genehmigung bereits 2013
abgelaufen ist. Seit 2014 lagern die rund 300.0000 verstrahlten
Graphitkugeln in den 152 Castorbehältern im Jülicher Zwischenlager illegal.

° Die Vorbereitungen für einen Export in die USA laufen hinter den Kulissen
weiter.
°Entgegen den Beteuerungen des FZJ wird ein baldiger Transport des
Atommülls in das Zwischenlager Ahaus favorisiert und immer
wahrscheinlicher.
°Ahaus droht zur Dauer- Atommüllkippe zu werden.
°Der notwendige Neubau eines sicheren Zwischenlagers in Jülich wird vom
Forschungszentrum mutwillig verschleppt. Bund und Land schauen zu!

Das werden wir als Anti-Atomkraft-Bewegung nicht hinnehmen. Wir fordern
vom FZJ die Übernahme der Verantwortung und den sicheren Verbleib des
strahlenden Mülls in Jülich.

Wir stellen uns quer gegen jegliche Castor-Transporte, ob in die USA oder nach Ahaus!

Kommt zur Mahnwache am 21. November 2017 nach Düsseldorf- Bilk!
Beginn: 16:30
Ort: Haupteingang der Akademie der Wissenschaften und der Künste,
Palmenstr.16, 40217 Düsseldorf-Bilk