Archiv für Oktober 2012

Antrag und Fragenkatalog zum Umlegen und dem Transport des AVR Behälters

Die Jülicher Fraktion Bündnis 90 /DIE Grünen und der Stadtverordnete Siegfried Faust (DIE LINKE) haben einen gemeinsamen Ratsantrag gestellt, der neben einem 9 Punkte umfassenden Fragenkatalog zum Umlegen und Abtransport des AVR Reaktorbehälters an das Jülicher Forschungszentrum (FZJ) auch die Aufforderung an die Stadt Jülich beinhaltet, das FZJ aufzufordern, die aktuellen Unterlagen für das Kippen und die Verlagerung des AVR Reaktorbehälters sowie zur geplanten Sanierung von Boden- und Grundwasser am Standort des Reaktors öffentlich auszulegen… WEITERLESEN

http://www.westcastor.de//

Energiewende: Unternehmen machen Strom selber – E.on, RWE und Vattenfall ärgern sich

http://umweltfairaendern.de/2012/10/energiewende-unternehmen-machen-strom-selber-e-on-rwe-und-vattenfall-aergern-sich/

Ältestes US-Atomkraftwerk ruft Hochwasseralarm aus

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1378722

www.fr-online.de/…/sandy-wuetet-13-tote--akw-zwischenfall,1472782, 20742550.html

und viele mehr bei suchmaschine

Du stehst unter Anklage : Vattenfall vs. Deutschland

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Bereits im April 2009 hat Vattenfall die Bundesrepublik Deutschland wegen Verschärfung von Umweltauflagen ( Einplanung und Bau einer Fischtreppe in der Elbe) beim Bau und Betrieb des Kohlekraftwerks Hamburg Moorburg vor dem Washingtoner Schiedsgericht für Investitionsstreitigkeiten (ICSID) auf Schadenserstaz in Höhe von 1,4 Mrd. Euro verklagt.
Dieses Verfahren wurde per einvernehmlicher Einigung ausgesetzt, bis heute sind die Inhalte dieser Einigng der Öffentlichkeit nicht bekannt.

Ende Mai 2012 hat der Atomkonzern Vattenfall beim internationalen Schiedsgericht (ICSID) eine neue Klage, gegen den Atomausstieg in Deutschland, eingereicht.
Der Konzern fordert milliardenschweren Schadensersatz aus Steuergeldern für die Stilllegung der AKWs Krümmel und Brunsbüttel.

Auch in anderen Sektoren, etwa bei Bergbau-, Land- oder Finanzgeschäften greifen transnationale Konzerne immer häufiger zum Instrument der sogenannten
Investor-Staat-Schiedsgerichtsbarkeit, um gemeinwohlorientierte Politik zu bekämpfen.

Konzern-Klagen gegen demokratische Politik – ein schönes Geschäft für Atomkonzerne u. Anwaltsfirmen

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu dieser spannenden Abendveranstaltung, die die Hintergründe der Thematik und die Rolle der UNCTAD beleuchtet.
Wer möchte, kann am nächsten Tag an einem JournalistInnen-Workshop teilnehmen.

Kölner Anti-Atom Plenum * Philippinenbüro * PowerShift * Attac Köln * Corporate Europe Observatory * FIAN *
in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung
laden ein zur Studienvorstellung und Diskussionsveranstaltung:
Konzern-Klagen gegen Atomausstieg, Menschenrechte und Umweltschutz
Wie Atom-, Agrar- und Anwaltsfirmen mit internationalen Investitionsverträgen Kasse machen
Termin: Dienstag, den 30. Oktober 2012, 19.30 – 22 Uhr
Ort: Alte Feuerwache Köln, Melchiorstr. 3

Genehmigung für DIDO-Rückbau in Jülich erteilt

Auf seiner Homepage teilt das Jülicher Forschungszentrum mit, dass der Rückbau für den Jülicher Forschungsreaktor DIDO (FRJ 2) vom dafür zuständigen Wirtschaftsministerium NRW genehmigt wurde.
MEHR

http://www.fz-juelich.de/portal/DE/UeberUns/Verantwortung/Aktuelles/doc/12-09-28dido-rueckbau.html

 

MOX Transporte nach Grohnde DEMO

Mobilisierung zur Demo am 3. November

November-Demo gegen MOX – quasi zur klassischen Gorlebenzeit!

Die STOPPT MOX Demo mit einer Streckenbegehung am 3. November bekommt immer mehr Zulauf. Nun werden Mitfahrgelegenheiten organisiert, die Demonstranten und Aktivisten zu dem beiden Demo-Orten in Nordenham und Emmerthal (AKW Grohnde) fahren können.
Wer noch unschlüssig ist, kann sich informieren und sich dem Protest anschließen.

http://grohnde.wordpress.com/

 

Wir bieten eine Mitfahrgelegenheit nach Grohnde an am 3.11.12
Wer Interesse hat bitte melden unter:

antiatomplenumkoeln@gmx.de

 

oder:

Tel.: o177/51.37.560

Um einen Bus anzumelden oder ein anderes Angebot oder Gesuch für die Anreise einzutragen, nutze bitte dieses Formular.

Gemeinsame Pressemitteilung aus Jülich und Aachen zum HTR

Hochtemperaturreaktor- Kongress in Japan- und Jülich/Aachen sind dabei!
Am 29.Oktober beginnt ausgerechnet im von der Fukushima- Katastrophe gebeutelten Japan eine Konferenz zu der als gescheitert zu betrachtenden Technologie der Hochtemperaturreaktoren (HTR). Aus Deutschland werden „Experten“ von der RWTH Aachen (LRST) und dem Forschungszentrum Jülich, der TU Dresden sowie dem Helmholtz- Zentrum Dresden im Land der aufgehenden Sonne zur Hochtemperaturtechnologie, die in Jülich und Hamm nachweislich gescheitert ist (neben zahlreichen, auch drastischen Störfällen /1978 kam es in Jülich fast zum Supergau!/ sowie unkontrollierbarer Temperaturentwicklung im Reaktor weit über der Zulässigkeit) in insgesamt 10 Vorträgen referieren.
Den Versuchen, diese gefährliche Technologie trotz der zahlreichen Pannen in Deutschland weltweit weiter vermarkten zu wollen, muss ein für alle mal ein Riegel vorgeschoben werden!
In Jülich stehen 152 Castorbehälter mit 300 000 Brennelementen aus der HTR/AVR Forschung, für die es zur Zeit keine Lösung einer sichern Zwischenlagerung gibt. Weiterer hoch verstrahlter HTR- Müll aus Hamm lagert in 305 Castoren in Ahaus. Einiger Müll des Jülicher AVR, insbesondere verstrahlte Graphitkugeln, wurde sogar in die Asse verschoben. Dazu kommt ein verstrahlter Reaktorbehälter, der in Jülich nicht nur einen kontaminierten Boden unterhalb seines Standortes hinterlässt, sondern für wahnsinnig viel Steuergeld umgelegt und einige hundert Meter von derzeitigen Standort entfernt zwischengelagert werden soll… WEITERLESEN

http://www.westcastor.de/pm-htr.pdf

 

Pressemitteilung: Atommülltransport durch Köln


P R E S S E M I T T E I L U N G

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Am heutigen Dienstag, den 23.10.12 fuhr ein Transport mit hochgefährlichem Atommüll durch die Stadt Köln ohne jegliche Sicherheitsmassnahmen oder- begleitung.

Hierbei handelt es sich um einen Zug mit Uranhexafluorid auf dem Weg von der Urananreicherungsanlage in Gronau über Münster HBF.,Hamm,Köln-Mühlheim, Köln-Gremberg,Bonn, Koblenz, Trier nach Pierrelatte in Südfrankreich.

Uranhexafluorid ist Teil der „atomaren Kette“, mit der die Brennstäbe für Atomkraftwerke in der Brennelementefabrik Lingen hergestellt werden.

Uranhexafluorid ist leicht entzündlich. Bei nur 60 Grad Celsius reagiert es zu Flusssäure. (etwa bei einem Unfall mit der Diesel betriebenen Lok, die mehrere 1000 Liter Treibstoff mitführt, welche als Brandbeschleuniger dienen können).

Flusssäure wirkt tödlich auf den Menschen in einem Umkreis von 5 km bei Austritt.

Was das für Köln bedeuten würde, braucht man nicht zu erläutern!

Einen Anschlag durch Terroristen wollen wir uns erst gar nicht vorstellen.

Daher fordern wir die sofortige Einstellung der Transporte durch Köln und anderswo!

Weitere Informationen finden Sie auf:

http://www.sofa-ms.de

 

http://www.sofa-ms.de/uran/uran.html

 

Pressereaktionen:

http://www.report-k.de/Koeln/Lokales/Radioaktives-Material-heimlich-auf-dem-Schienenweg-durch-Koeln-transportiert-12966

Strompreiserhöhungen durch Regierung veranlasst

Hier wird der Strompreis mal durchgerechnet:

http://www.youtube.com/watch?v=dgtJg0GBCjU