Archiv für Juli 2014

Widerstand gegen Westcastoren und Reaktorverschiebung formiert sich in Amerika


Cartoon aus Amerika von Robert Ariail(http://robertariail.com/) mit dem Titel: „Green Box“, was auf Englisch soviel heisst wie :“Grüne Liste“: Man achte auf die Vorderseite des Müllbehälters, der die Form von South Carolina hat
In diesem Bundesstaat liegt das Ziel des geplanten illegalen Atommüllexportes in die USA

Nicht nur Tom Clements und seiner Organisation SRS Watch: http://www.srswatch.org/
ist es zu verdanken, dass sich über Medien und andere Quellen die Nachricht in den USA verbreitet, dass Atommüll aus Deutschland vom Versuchsreaktor AVR aus Jülich in das Atomzentrum Savannah River Site SRS gebracht werden soll. Dieser Reaktor soll nun im September/Oktober in Jülich gekippt und in einer hochgefährlichen Aktion 300 m weiter in eine schlecht gesicherte Zwischenlagerhalle verbracht werden.

Dagegen spricht sich, wie auch die deutsche Anti-Atom Bewegung, nun auch die amerikanische Umweltbewegung aus!

Der Widerstand reicht inzwischen bis in die Politik. So spricht sich Senator Shesheen in einem Brief an Energieminister Moniz gegen einen Atommüllimport in die USA aus:
http://vincentsheheen.com/press-release/sheheen-to-doe-secretary-sc-is-not-a-nuclear-waste-dump/
Brief an Energieminister Moniz/

Anti_Atom Tag im Klimacamp an neuem Ort 27.07.14

Anti_Atom Tag im Camp:

Sonntag, den 27.07.2014 um 15:00 Uhr
Vortrag Dr. Rainer Moormann (Whistleblower aus der Atomanlage Jülich FZJ)
Titel: Das Jülicher Atomdebakel.

Beschreibung:
Die Entwicklungsgeschichte der erfolglosen Jülicher Kugelhaufenreaktortechnik wird aufgezeigt. Auf den kürzlich erschienenen vernichtenden Expertenbericht zum Jülicher AVR-Reaktor wird eingegangen. Die neuen Pläne zum Export der Atomkugeln in die USA und zur Entwicklung einer Wiederaufarbeitung für die Kugeln werden ausführlich dargelegt.

Neuer Ort:
Auf einem Sportplatz am Laheypark. Dieser befindet sich nicht weit von Erkelenz entfernt.
( Näheres auf der website)

Vom 26. Juli bis zum 03. August 2014 findet das Klimacamp im Rheinland
statt.

Das Klimacamp im Rheinland wird in diesem Jahr in Erkelenz am Tagebau
Garzweiler, mitten im Rheinischen Braunkohlerevier, stattfinden.
Am Freitag, den 01.08.2014 wird es außerdem einen Aktionstag geben.
Den gemeinsamen Campaufruf und viele weitere Informationen findet ihr
auf der http://www.klimacamp-im-rheinland.de/

(mehr…)

„Hiroshima und Fukushima mahnen – für eine Welt ohne Atomwaffen und Atomenergie“

„Hiroshima und Fukushima mahnen – für eine Welt ohne Atomwaffen und Atomenergie“

Sonntag 3. August 13.30 Uhr Kundgebung vor der Urananreicherungsanlage Gronau

Am Sonntag, 3. August, findet zum Jahrestag des Atombombenabwurfs über Hiroshima und Nagasaki um 13.30 Uhr eine Kundgebung vor der UAA Gronau, Röntgenstraße, statt. Das Motto lautet „Hiroshima und Fukushima mahnen – für eine Welt ohne Atomwaffen und Atomenergie“. Auf der Kundgebung gibt es u. a. Redebeiträge der japanisch-deutschen Gruppe Antiatom-fuku aus Düsseldorf sowie von der DFG-VK. Im Anschluss findet der traditionelle Sonntagsspaziergang an der UAA statt. (mehr…)

Pressereaktion auf Urantransport durch Köln

http://www1.wdr.de/themen/urantransport-durch-nrw100.html

Uran-Transporte durch NRW:
Strahlende Fracht auf geheimer Reise?

Von Sabine Tenta und Dominik Reinle

Uran aus Kasachstan soll zur Weiterverarbeitung quer durch Europa verschickt werden und auch durch NRW reisen. Eine gefährliche Fracht, wie Atomkraftgegner kritisieren. Die Bevölkerung erfahre nichts von den Transporten – und die Behörden geben sich zugeknöpft.

Nach Informationen der Zeitung „Trierischer Volksfreund“ finden geheime Urantransporte durch Deutschland statt. Container mit radioaktivem Material aus Kasachstan würden mit Ziel Südfrankreich per Zug durch NRW und Rheinland-Pfalz rollen. Nach Recherchen der Zeitung fahren zwei bis fünf Transporte pro Monat mit Uran von Hamburg über Köln, Bonn, Koblenz, Trier, Richtung Saarbrücken nach Frankreich. Aktivisten der Anti-Atombewegung berichten, dass sie Uran-Transporte beispielsweise in Köln gesichtet haben. (mehr…)

Massive Proteste im Falle von Jülicher Castor-Transporten angekündigt!

Massive Proteste im Falle von Jülicher Castor-Transporten
angekündigt!

Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet
kündigen für den Fall von Castortransporten vom AVR-Zwischenlager aus
Jülich massive Proteste entlang der gesamten Strecke an. In Jülich
lagern 152 Castoren mit hochradioaktivem Müll aus Brennelementen.
Offensichtlich ist das Forschungszentrum Jülich (FZJ) bisher weder in
der Lage, eine rechtssichere Genehmigung für das Zwischenlager noch
eine Transportgenehmigung für die Castoren zu erwirken. (mehr…)

Protest gegen Urantransport quer durch das Bundesgebiet nach Frankreich

Anti-Atom-Plenum Köln
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Anti-Atom-Büro Hamburg
Arbeitskreis gegen Atomanlagen Frankfurt am Main
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
Natur- und Umweltschutzverein Gronau (NUG)

Kontakt: 02562-23125 (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen / BBU)

Protest gegen Urantransport quer durch das Bundesgebiet nach Frankreich

(Bonn, Hamburg, Köln 16.07.2014) Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände warnen aktuell vor einem Atomtransport, der als Bahntransport von Hamburg nach Frankreich rollt. Mehrere Organisationen, darunter das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, das Anti-Atom-Büro Hamburg, das Anti-Atom-Plenum Köln und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) fordern zudem in einer gemeinsamen Stellungnahme, die am heutigen Dienstag (16. Juli) veröffentlicht wurde, das Verbot aller Atomtransporte.


Hier zu sehen einer der schlecht gekennzeichneten und verrotteten Container am 16.7.14 in Köln


….und hier noch ein Schrotthaufen mit Uran…

Seit Montag-Abend (14. Juli) ist ein Urantransport mit der Bahn von Hamburg quer durch das Bundesgebiet nach Frankreich unterwegs. Dank intensiver Recherchen von Anti-Atomkraft-Initiativen vor Ort in Hamburg ist es erneut gelungen ist, einen geheimen Atomtransport zu veröffentlichen.

Bereits am Wochenende wurden aus Kasachstan stammende Container mit Yellow Cake (Uranerzkonzentrat) in Hamburg am Südwest-Terminal gesichtet. Die verschiedenfarbigen Container weisen verblasste Farben auf: Rot, grün und blassblau. Ein Container hatte eine chinesische Aufschrift. Insgesamt 17 Container mit Uranerzkonzentrat wurden in Hamburg auf Bahnwaggons verladen. Der Zug setzte sich am Montag (15. Juli) gegen 18 Uhr in Bewegung. Zuvor hatte allerdings die Polizei Mängel festgestellt und vier Urancontainer durften nicht auf die Bahn verladen werden. Nach Angaben dess NDR-Magazins Panorama 3 war „die notwendige Zulassung der Behälter abgelaufen. Neun weitere Container durften nur unter Auflagen weitertransportiert werden.“

Quelle: http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Atomtransport-mit-Sicherheitsmaengeln-im-Hafen-gestoppt,kurzehh151.html

Nachdem der Zug mit dem Nuklearmaterial heute früh (16. Juli) in Köln gesichtet wurde, könnte er bereits die deutsch-französische Grenze erreicht haben. (mehr…)

Bure 365 – Aufruf zu Aktionen gegen die Notlagerung von Atommüll

Dieser Aufruf erreichte uns aus Frankreich:

Bure 365 – Aufruf zu Aktionen
gegen die Notlagerung von Atommüll
Als Ergebnis mehrerer Treffen der AKW-GegnerInnen von
Ostfrankreich (AG antinuc Grand t’Est) schlagen wir eine
Aktionskampagne von einem Jahr mit dem Namen « Bure
365 » vor . (mehr…)

Camp und Aktionen in Büchel, 2. bis 11. August

Diese NAchricht erreichte uns soeben:

Liebe Mitstreiter_innen für eine atomwaffenfreie Zukunft,

wir werden auch in diesem August wieder am Haupttor vom „Fliegerhorst Büchel“ uns dem Atomwaffen-Wahnsinn widersetzen.
Wir fordern
Abzug statt Modernisierung der US-Atombomben in Büchel
Verbot und Vernichtung aller Atomwaffen weltweit
und wir werden dem mit Aktionen Zivilen Ungehorsams Nachdruck verleihen.
Es wird ein Camp geben vom 2. bis 11. August mit Workshops und Musik, und es wird Blockade-Aktionen geben.
(mehr…)

Anti_Atom Plenum Köln stellt Anfrage zum Datum der Verschiebung des AVR Jülich

Das Anti_Atom Plenum hat heute eine Anfrage an das Forschungszentrum Jülich und die Betreibergesellschaft des AVR Reaktors gestellt, der 1978 schwer verunfallte und nur knapp einem Super GAU entging.

Hier der Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte teilen Sie uns mit an welchem Datum genau sie planen, den ersten Schritt zur Verlagerung des verunfallten Reaktors AVR zu tuen und ihn herausheben zu wollen.

Die Bevölkerung hat ein Anrecht diesen Termin zu erfahren, da beträchtliche Risiken von ihrem Vorhaben ausgehen.

Auf der Anhörung des Expertenteams wurde lediglich September bis Oktober genannt.
Das ist uns zu ungenau!

Mit freundlichen Grüssen

AAPK
Anti_Atom_Plenum Köln

Graswurzelwerkstatt
c/o Gesundheitsladen
Venloer Str.46 / 50672 Köln

www.antiatomplenum.blogsport.de
www.antiatomkoeln.de

Details der geplanten Verlagerung gibt es hier auf der Seite der Betreibergesellschaft AVR zu sehen:

http://www.ewn-gmbh.de/ewngruppe/avr/decommissioning-and-dismantling/complete-dismantling/transporting-the-reactor-vessel.html?L=1index.php
http://www.ewn-gmbh.de/ewngruppe/avr/decommissioning-and-dismantling/complete-dismantling/transporting-the-reactor-vessel.html?L=1index.php


AVR Hülle wurde bereits geöffnet

RWE erhöht den Druck – Wir bleiben ruhig – Auf der Suche nach neuen Campflächen

RWE erhöht den Druck – Wir bleiben ruhig – Auf der Suche nach neuen
Campflächen

In den letzten Tagen gab es einigen Trubel um die Flächen für das
Klimacamp im Rheinland 2014. RWE nutzte alle Mittel und Macht um die
Besitzer oder Pächter der Flächen die für das Klimacamp angedacht waren,
unter Druck zu setzen. Das Ergebnis ist, dass uns alle Campflächen, mit
denen wir gerechnet haben nicht mehr zur Verfügung stehen. (mehr…)