Archiv für September 2014

Auf zum “Build-Resistance-Vol. 2” Skill-Sharing Camp im Herbst vom 26.09-06.10.2014!

Auf zum
“Build-Resistance-Vol. 2”
Skill-Sharing Camp im Herbst vom
26.09-06.10.2014!

Auf den Hambacher-Forst-Besetzungen wird es dieses Jahr das zweite Skillsharing-Camp geben. Es soll auf dem Skillsharing und der erfolgreichen Wiederbesetzung im Frühjahr aufgebaut werden und leitet die Anti-Rodungskampagne “Kein Baum fällt” ein, die die gesamte Saison über zu Aktionen animieren und Unterstützung bieten wird. Das Camp im Herbst soll unterschiedliche Thementage haben und dient der Störung der Rodungsarbeiten im Tagebauvorfeld. Im Rahmen des Camps wird auch das “Unräumbar Festival” stattfinden. Es soll ein großes Gewusel aus vielfältigen theoretischen und praktischen Workshops, Diskussionsrunden, Vorträgen, Kunst/ Kultur und Aktionen entstehen. Dabei sind alle herzlich eingeladen, eigene Ideen einzubringen, Workshops oder Ähnliches anzubieten oder ihren Unmut über Umweltzerstörung und Unterdrückung auf kreative Art und Weise auszuleben. (mehr…)

Kommt zur Kundgebung an der Urananreicherungsanlage Gronau

Kommt zur Kundgebung an der Urananreicherungsanlage Gronau

5. Oktober 2014

UAA-Haupttor, Röntgenstraße 4, Gronau, 13.30 Uhr, u. a. mit Redebeitrag von Peter Dickel
(AG Schacht Konrad / Koordinator der bundesweiten Atommüllkampagne)

Die neue Uranlagerhalle und die gesamte Urananreichererung in Gronau stoppen!
Im westfälischen Gronau (NRW) steht die einzige Urananreicherungsanlage (UAA) der Bundesrepublik Deutschland. Für die Anlage gibt es keine Laufzeitbegrenzung und in ihr wird Atombrennstoff für ca. 10% der Atomkraftwerke in aller Welt produziert (angereichert). Dabei fällt massenhaft Uranmüll an (abgereichertes Uranhexafluorid, UF6). UF6 ist radioaktiv und reagiert schon bei Kontakt mit Luftfeuchtigkeit zu Flusssäure. Es wird in großen Mengen in Containern neben der UAA gelagert und große Mengen wurden und werden nach Frankreich gebracht und dort in Uranoxid und Fluor aufgetrennt. Das dabei anfallende Uranoxid soll in der neuen Uranmüll-Lagerhalle in Gronau ab 2015 eingelagert werden. Die Halle wurde bereits gebaut; erforderlich ist dafür noch die Einlagerungsgenehmigung der rot-grünen Landsregierung von NRW. In der Halle, die nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert ist, sollen letztlich 60.000 Tonnen Uranoxid gelagert werden
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Video: Geheimer Atomzug verlässt Köln in Richtung Frankreich

Pressemitteilung

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Heute Morgen um 6:50 Uhr war es wieder soweit.
Ein geheimer Atomtransport rollte aus Köln in Richtung Bonn, Koblenz, Trier, Woippy/Frankreich, Narbonne,Pierrelatte. Der Transport kommt aus Hamburg und wurde dort bereits von Anti- Atom Aktivist/Innen beobachtet.
In Köln gelang es ein Video von dem Zug zu drehen:
http://www.robinwood.de/wordpress/blog/energie/2014/09/waehrend-die-atommuellkommission-tagt-wird-in-hamburg-wieder-uran-umgeschlagen/
Video

Der Zug wurde weiterhin in Mannheim beobachtet und ist nun auf dem Weg nach Frankreich, wo er am Freitag von französischen Anti_Atom Aktivist/ Innen erwartet wird.

Der Zug fuhr ohne Sicherheitsmassnahmen und ohne Begleitung. Die örtlichen Feuerwehren haben keine Kenntniss von den Transporten und können sich so nicht auf eventuelle Unfälle oder gar Anschläge vorbereiten.

Hintergrund:

Das transportierte Uranerzkonzentrat „Yellow Cake“ wird in Frankreich zu Uranhexafluorid (UF6) umgewandelt, um es dann z.B. in Gronau/Westfalen anreichern zu können. Nach dieser Anreicherung können in Lingen unweit von Gronau dann Brennelemente für AKW aber theoretisch auch Bombenmaterial für Atombomben hergestellt werden.

AAPK
Anti_Atom_Plenum Köln

Graswurzelwerkstatt
c/o Gesundheitsladen
Venloer Str.46 / 50672 Köln

Presse: 0221-30.28.43.70

www.antiatomplenum.blogsport.de
www.antiatomkoeln.de

Kippung des AVR im November

Aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle haben wir erfahren, dass der Beginn der Kippung und der Transpport des AVR Reaktors in Jülich nun für November vorgesehen ist und vermutlich im März/April 2015 abgeschlossen sein soll.

Bis heute haben wir allerdings keine offizielle Antwort auf unser erneutes Ersuchen zu einem detaillierten Zeitplan bekommen.

Anmerkungen zur Waffenfähigkeit der Atomkugeln aus AVR Jülich und THTR (Hamm) und zu einer Atomkugelabgabe in die USA

Dr. Rainer Moormann, Aachen
Jürgen Streich, Frechen-Königsdorf

Zweite aktualisierte Fassung: September 2014

Zusammenfassung
Die in Jülich entwickelten deutschen Kugelhaufenreaktoren AVR und THTR wurden (anders als AKW mit Leichtwasserreaktoren) überwiegend mit hochangereichertem, waffenfähigen Uran betrieben. Hochangereichertes Uran (HEU) kann ein besonders hohes Proliferationsrisiko darstellen, da es bei ausreichend hoher Anreicherung – anders als Plutonium – den einfachen Bau von Atombomben z.B. durch terroristische Gruppen gestattet. Zur Verringerung von solchen Proliferationsgefahren haben die USA ein Rücknahmeprogramm für hochangereichertes Uran, allerdings nur aus Forschungsreaktoren zur Neutronenerzeugung, in denen das Uran anders als in AKW (wie AVR) nur unvollständig abgebrannt wird. Jülich verhandelt dennoch derzeit mit den USA über die Abgabe der 152 Jülicher Castoren mit AVR-Atomkugeln, deren zeitweise beabsichtigter Transport nach Ahaus in den vergangenen Jahren zu einer Protestwelle in NRW geführt hatte. Das strittige Jülicher Zwischenlager mit 152 Castoren enthält den Atomkugelabfall, der einer Elektrizitätserzeugung von knapp 1 Tag des aktuellen deutschen Gesamtelektrizitätsverbrauchs entspricht. (mehr…)

Jülich Sonntagsspaziergang am 21.09.14 um 14:00 Uhr

Sonntagsspaziergang in Jülich am 21.09.14 in Jülich um 14:00 Uhr ab Haltestelle Rurtalbahn:“Forschungszentrum“(W. Johnen Straße / 52428 Jü lich) zum Tor des FZJ Forschungszentrum Jülich (English Translation at the bottom)

STOPPT DIE KIPPUNG DES AVR REAKTORS UND DIE WESTCASTOREN!

Abfahrt aus Köln:
13:00 Uhr Kalk Post (U Bahn 1 und 9, S Bahn: S12 bis Trimbornstrasse) > bilden FAHRGEMEINSCHAFTEN
bringt Autos mit
Zwecks Koordination
Anmeldung bitte unter: antiatomplenumkoeln@gmx.de

eigene Anfahrt Wegbeschreibung:
Wegbeschreibung

http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Service/Anfahrt/_node.html;jsessionid=B1EAD4AFE5D3D1D886C8FE7402B121F0

Redner: Tom Clements (SRS Watch,South Carolina,USA: er kommt von dem Ort, wohin die Westcastoren illegal abgeschoben werden sollen)
N.N. (Westcastor)
Rainer Moormann (Whistleblower aus FZJ)

Kommt in Massen!

Näheres unter: www.westcastor.de (Wegen eines Sterbefalls wird die Seite im Augenblick nicht aktualisiert)

Mehr zur Demo

Hier könnt ihr gegen den illegalen Atommüllexport von Jülich in die USA unterschreiben:

https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/export-usa
Unterschrift gegen Atommüllexport

Zeitgleich findet ein Sonntagsspaziergang in Ahaus um 14:00 Uhr statt!
www.sofa-ms.de
Spazieren in Ahaus

Hintergrund:

Der AVR Reaktor soll Ende September gekippt und 300m weiter in eine unsichere Lagerhalle transportiert werden.
1978 kam es zu einem Beinahe GAU, der vom FZJ geschickt vertuscht wurde. Erst durch den Whistleblower Rainer Moormann kam die Wahrheit Anfang der 2000 er Jahre ans Licht.
Der Boden unter dem Reaktor wurde stark verseucht. Jetzt will man den Reaktor abbauen in einer hochriskanten Aktion, um zu sehen was darunter ist. Bis heute weiss niemand welche Auswirkungen der Beinahe GAU hatte! Alternativen zu dem Verfahren wurden nicht geprüft wie etwa den sicheren Einschluss und die chemische Reinigung der Abwässer.
Daher fordern wir einen sofortigen Stopp der Baumassnahmen zur Kippung und eine Überprüfung von Alternativen!
Das FZJ und die AVR GmbH halten es noch nicht einmal für notwendig die Bevölkerung über den genauen Zeitplan ihrers abenteuerlichen Vorhabens zu informieren trotz mehrfacher Anfragen!

http://antiatomplenum.blogsport.de/presse-service/die-atomruine-und-die-atomfabrik-in-juelich-dicht-machen/
Weitere Infos zum AVR Reaktor

Der geheime Plan zum Atommüll-Export
Atommülltransporte zur „Wiederaufarbeitung“ – das ist offiziell seit 2002 verboten. Bund und Land NRW wollen dennoch fast 500 Castoren in eine Wiederaufarbeitungsanlage in den USA schaffen
Viel war in den vergangenen Jahren die Rede von der Verantwortung, die man für den Atommüll übernehmen müsse. Ein Abschieben der Abfälle ins Ausland komme nicht in Frage, beteuerten PolitikerInnen aller Couleur. Selbst in Gesetzen schlug sich diese Haltung nieder. Das Atomgesetz etwa verbietet seit Mitte 2005 Transporte abgebrannter Brennelemente zur Wiederaufarbeitung ins Ausland – ein zumindest indirekter Schlussstrich unter diese besonders schmutzige Seite des Atomgeschäfts, denn Wiederaufarbeitungsanlagen sind bekanntlich wahre atomare Dreckschleudern. Auch im Endlagersuchgesetz, das der Bundestag im Juli 2013 verabschiedete, ist gleich im ersten Paragrafen explizit davon die Rede, dass kein Atommüll – „einschließlich abgebrannter Brennelemente“ – exportiert werden soll. (mehr…)

AAPK beantragt erneut genauen Zeitplan zur Kippung des AVR

Das Anti_Atom Plenum Köln beantragt erneut den genauen Zeitplan der Kippung und des Transports des AVR Reaktors.

Hier der Wortlaut:

Berifft:
Anfrage im Rahmen des IFG (Informationsfreiheitsgesetz NRW) im Namen der Anwohner zur Kippung und Transport des AVR Reaktors:

(Namen und Adressen von Anwohnern wird hier nicht veröffentlicht)

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beantragen wir im Rahmen des IFG (Informationsfreiheitsgesetz NRW) den exakten Zeitplan für die geplante Kippung und den Transport des AVR Reaktors in eine 300m entfernte Zwischenlagerhalle.

Mit freundlichen Grüssen

AAPK
Anti_Atom_Plenum Köln

Graswurzelwerkstatt
c/o Gesundheitsladen
Venloer Str.46 / 50672 Köln

Presse: 0221-30.28.43.70

Pressemitteilung zur Kippung des AVR- Reaktors im Jülicher Forschungszentrum

Presseerklärung zum Kippen des Versuchsatomkraftwerks Jülich Semptember 2014

Demonstration in Berlin / Aktion gegen die geplanten Atommülltransporte in die USA, 22.09., Berlin

Das Forschungsministerium prüft Pläne den hochradioaktiven Abfall aus
dem Atomkraftwerk AVR Jülich in die USA zu exportieren. Hierbei bedienen
sich die zuständigen PolitikerInnen eines Tricks: Der bisher selbst vom
Deutschen Atomforum als kommerziell geführte Reaktor wird kurzerhand zum
Forschungsreaktor umdeklariert, da Atommüll, der aus kommerzieller
Stromproduktion entstanden ist, laut Gesetz nicht zum dauerhaften
Verbleib ins Ausland exportiert werden darf. (mehr…)

NEUE PRESSENUMMER

Hurra! Wir haben eine neue Pressenummer:

0221-30.28.43.70