Archiv für September 2015

Münster: Unüblich hohes Urteil im Prozess wegen Urantransportblockade

Das Landgericht Münster hat am heutigen 25. September 2015 zwei Aktivist_innen zu 110 und 90 Tagessätzen verurteilt, die 2012 mit einer Ankettaktion einen Transport mit abgereichertem Uran aufgehalten hatten. Das Gericht sah darin eine Störung öffentlicher Betriebe- die Angeklagten zeigten sich nicht überrascht und kündigten weitere Proteste gegen Atomtransporte an. Außerdem werden sie Rechtsmittel einlegen.
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4. Oktober: Auf nach Brüssel zur Menschenkette gegen das Atomkraftwerk in Tihange – mit dem Bus

4. Oktober: Auf nach Brüssel zur Menschenkette gegen das Atomkraftwerk in Tihange – mit dem Bus

Im Atomkraftwerk Tihange reiht sich immer noch ein Skandal an den nächsten. In regelmäßigen Abständen werden die Reaktoren aus Sicherheitsgründen abgeschaltet und doch findet die belgische Atomaufsicht FANC immer wieder eine Möglichkeit alles schönzurechnen und das Kraftwerk wieder in Betrieb zu nehmen. Tausende Risse im Reaktordruckbehälter, der Fund einer scharfen Bombe aus dem 1. Weltkrieg neben dem Reaktor, literweise Wasserverlust aus dem Reaktorbecken, dutzende Pannen und Notabschaltungen, fehlender Schutz gegen das Hochwasser der Maas und gegen Flugzeugabstürze, das hohe Alter der Reaktoren und jetzt auch noch eine nicht vorhandene Sicherheitskultur der Mitarbeiter sind Argumente genug! Erst am Freitag wurde wegen eines Defektes an einer Wasserpumpe nun auch der Block 1 herunter gefahren.

Eine gute Zusammenfassung der Ereignisse hat der WDR hier erstellt: www1.wdr.de/fernsehen/aks/themen/tihange-114.html 

Die drei Schrottreaktoren in Tihange gehören sofort stillgelegt. Die belgische Regierung muss den vor Jahren beschlossenen Atomausstieg umsetzen und nicht die Laufzeiten verlängern. Es muss jetzt endlich Schluss sein mit der unendlichen Skandalgeschichte. (mehr…)

Solifahrt zum Landgericht Münster – Verurteilung von Anti-Atom-Aktivist_innen am Freitag?

Abfahrt aus Köln: 7:00 Uhr Kalk_Post
Bitte anmelden unter: antiatomplenumkoeln@gmx.de

Vor dem Landgericht Münster wird seit einigen Wochen gegen zwei
Aktivist_innen verhandelt, die sich im Sommer 2012 vor einen
Urantransport angekettet haben sollen.
Wahrscheinlich an diesem Freitag, den 25.9. kommt es zum Urteil. Bereits
in den letzten Verhandlungstagen ließen Richter und Schöffinnen keinen
Zweifel daran aufkommen, auf jeden Fall zu verurteilen. Alle Anträge der
Verteidigung wurden als bedeutunglos abgelehnt: Atomkraft sei
ungefährlich, daher liege kein rechtfertigender Notstand vor. Ob und zu
welchem Anlass die Streckensperrung erfolgt sei und ob die Grundrechte
der Angeketteten beachtet worden sein, spiele keine Rolle. Die
Öffentlichkeit wurde durch restriktive Einlasskontrollen eingeschränkt.
Das Gericht erfüllt hier willens seine Funktion, schützt die
Profitinteressen der Atomindustrie und verurteilt Menschen, die sich
nicht vorscheiben lassen, was sie zu tun haben.

Kommt vorbei und unterstützt die Angeklagten am letzten Prozesstag und
bei der Urteilsverkündung! Bringt gute Laune gegen doofe Gerichte und
eine Portion Respektlosigkeit mit!
(Ohne Personalausweise kommt ihr nicht rein, aber wenn ihr das nicht
wollt, könnt ihr gerne auch vorm Gericht auf den Prozess aufmerksam
machen)

Gerichte abschalten – Atomkraft abschaffen!

25.9. ab 9 Uhr vorm Langericht Münster – Saal A06

Anschrift:
Am Stadtgraben 10
48143 Münster
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Bestätigung des erneuten Atomtransportes durch Köln um 5:45 Uhr

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages ist ein geheimer Atomtransport durch Köln gerollt ohne Informationen an Feuerwehr oder Polizei.

Um 5:45 Uhr wurde der erwartete Zug gesichtet in Köln – Gremberghoven bei der Abfahrt Richtung Bonn über die Stadteile Ensen und Porz. Gestern bereits durchquerte der Zug bereits Stammheim,Mühlheim,Buchforst,Kalk und Humboldt_Gremberg, um auf dem Güterbahnhof Gremberg umrangiert zu werden.

Ein unverzüglicher Stopp dieser Transporte durch Köln und überall ist dringend notwendig, um die Atomindustrie endlich nachhaltig zu beenden!

Erneut Urantransport durch Köln erwartet!

Schon gestern ist vermutlich ein Zug beladen mit Uranerzkonzentrat aus Namibia in Köln angekommen.Noch ist er aber nicht gesichtet worden wegen Personalmangels.
Für heute,Samstag, den 19.9.2015 wird die Abfahrt und Sichtung des Zuges zwischen 5:00 und 6:00 erwartet.
Wir fordern den unverzüglichen Stopp der Atomtransporte durch Köln und anderswo!
Helft uns beim Beobachten und meldet euch bei uns oder kommt zum Nächsten Plenum:

näXtes offenes Anti-Atom-Plenum…

Mittwoch,den 21.10.2015, 20Uhr im Naturfreundehaus Kalk
In der Regel treffen wir uns jeden 3. Mittwoch im Monat (3MiMo)
(Im Büro unter dem Dach oder im Garten oder im Aufenthaltsraum oder im Saal : im Notfall einfach fragen)
Kapellenstrasse 9a (U-Bahn 1+9 bis Kalk- Kapelle)
Themen können sein:
- eure Themen…. Kommt vorbei und mischt euch ein!
- Urantransporte: Beobachtungen Schichtpläne
-Lako in Köln? Pläne wälzen
- Sortierung Info Material

- Film Unser gemeinsamer Widerstand zeigen /Planungen dafür

AAPK
Anti_Atom_Plenum Köln

Graswurzelwerkstatt
c/o Gesundheitsladen
Venloer Str.46 / 50672 Köln

Presse: 0221-30.28.43.70

www.antiatomplenum.blogsport.de
www.antiatomkoeln.de

Tag X Alarm! Atomtransportschiff in Hamburg angelegt

Nachdem das Atomtransportschiff „Mikhael Dudin“ gestern bereits im Nordostseekanal gesichtet wurde, legte der Frachter heute in Hamburg an und hat Container mit radioaktiver Fracht an Bord.
Somit wird die Mahnwache am Mittwoch, den 16.9.15 in Köln- Mühlheim am Bahnhof, Frankfurterstrasse genau an dem Datum der Durchfahrt durch Köln erfolgen,nachdem die Container vom Schiff auf einen Zug verladen wurden in Hamburg.
Wir rufen erneut auf sich daran zu beteiligen im Rahmen des internationalen Aktionstages zur Verhinderung von Urantransporten!
Heute Abend dazu Infoveranstaltung im Naturfreundehaus Köln- Kalk, Kapellenstrasse 9a um 19:00 Uhr

Aufruf zu Aktionstagen gegen Urantransport Tag X ab dem 10.September 2015

Aufruf zu Aktionstagen gegen Urantransport
Tag X ab dem 10.September 2015

Atomtransporte quer durch die Welt um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind zugleich die Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir immer noch einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir also zu Streckenaktionen beim ersten bekannten Urantransport nach dem 10. September auf!

Aktionen in Köln:
Mahnwache/Kundgebung:
Mittwoch, den 16.9.2015 15-18 Uhr Ort: Ort: Bahnhof Köln-Mülheim Vorplatz
Der Termin Freitag, den 11.9.15 11-14 Uhr findet nicht statt.

Bitte vorher gucken unter www.urantransport.de oder hier

Infoveranstaltung am Montag 14. September 2015 um 19 Uhr im Naturfreundehaus Köln-Kalk

Webseite für aktuelle Infos: http://antiatomplenum.blogsport.de/

Mehr Infos siehe:
Flyer zu Antiatom Aktionstagen September 2015

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Atommüllkonferenz 19. September 2015

http://ag-schacht-konrad.de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=66&Itemid=278

Atommüllkonferenz 19. September 2015

Die nächste Atommüllkonferenz findet statt am
Samstag, 19. September 2015, 11.00 – 17.00 Uhr,

Volkshochschule Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, 34117 Kasse

„Atomtransporte vor Deiner Haustür ?“

„Atomtransporte vor Deiner Haustür ?“

Infoveranstaltung am Montag 14. September 2015 um 19 Uhr im Naturfreundehaus Köln-Kalk

Trotz des von der Bundesregierung beschlossenen „Atomausstiegs“ rollen weiterhin unzählige Atomtransporte durch die Bundesrepublik, denn nicht nur im Ausland, auch in Deutschland laufen immer noch acht Atomkraftwerke. Die Castor-Transporte nach Gorleben waren dabei nur die Spitze des Eisbergs. Fast täglich fahren Atomtransporte durch das Land – die meisten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Transportiert werden u.a. radioaktive Stoffe wie Uranerzkonzentrat vom Hamburger Hafen über Hamburg-Maschen, Bremen, Osnabrück, Münster, Köln-Bonn, Trier nach Südfrankreich, wo es in mehrere Schritten zu Uranhexafluorid verarbeitet wird und in Spezialfabriken zu Brennelementen für Atomkraftwerke weiterverarbeitet wird.

Anti-Atom-Gruppen und ROBIN WOOD rufen für den ersten Transport mit Uranerzkonzentrat, der ab dem 10. September 2015 im Hamburger Hafen ankommt zu Streckenaktionen Mahnwachen und Beobachtung auf. Am Sonntag, dem 13. September wird es zum Auftakt in Hamburg-Wilhelmsburg um 15 Uhr einen öffentlichen Schienenspaziergang entlang der Strecke geben (Start vor der Umweltbehörde). Der Vortrag von Tobias Darge (ROBIN WOOD) informiert über die Gefahren der Transporte und möchte zu Aktionen mobilisieren.
Weitere Infos: http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de/
http://robinwood.de/Atomtransporte

12.9.2015: Treffen des Bündnisses „Stop West-Castor“

12.9.2015: Treffen des Bündnisses „Stop West-Castor“

Am 12. September um 11 Uhr findet das Treffen des Aktionsbündnis „Stop West-Castor“ in der WAA Düren (Kallsgasse 20) statt.
Um Verpflegung mit Essen, Tee und Kaffee wird sich das Küchenkollektiv kümmern.
Alle InteressentInnen sind herzlich eingeladen.
Dieses Treffen dient dem Kennenlernen und der Vernetzung. Thema soll das Jülicher Forschungszentrum (FZJ) und seine Castoren sein.