Archiv für Februar 2016

Sammeleinwendungen – Keine Castor-Exporte in die USA

Sammeleinwendungen –
Keine Castor-Exporte in
die USA
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To: Ms. Tracy Williams, NEPA Compliance Officer, U.S. Department of Energy, P.O. Box B Aiken, South Carolina 29802. e-Mail: GermanSpentNuclearFuelEA@leidos.com
Comments on “Draft Environmental Assessment for the Acceptance and Disposition of Used Nuclear Fuel Containing U.S.-Origin Highly Enriched Uranium from the Federal Republic of Germany” (DEA) dealing with processing of German pebble bed NPP fuel elements at SRS. Final date for comments: 11.03.16.
Dear Ms. Williams
we are deeply concerned about the US/German plans to reprocess and store about 200,000 kg of commercial German pebble fuel elements from the nuclear power plants AVR Juelich (15 MWel) and THTR-300 (300 MWel) at SRS. The reasons for our comments are:
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Blockade in Lingen

Wasserbälle blockieren Brennelementefabrik in Lingen

Seit dem frühen morgen blockieren ca. 25 Aktivist_innen die
Brennelementefabrik der Firma ANF/AREVA in Lingen. Mit 150 gelben
Wasserbällen wollen die Aktivist_innen verdeutlichen, wie sich
radioaktive Strahlung verteilt, überall und unkontrollierbar. Der
aktuelle Anlass ist die Tatsache, dass die Firma, die Brennelemente für
AKWs in aller Welt produziert, auch die Pannenreaktoren in Doel,
Fessenheim und Cattenom beliefert.

Obwohl die Schrottreaktoren mit jedem Tag gefährlicher werden, erhalten
sie weiterhin Betriebsgenehmigungen. Deshalb fordern die
Anti-Atom-Aktiven Bundesumweltministerin Hendricks auf, sich in ihrem
Treffen mit der belgischen Regierung entschieden für deren sofortige
Stilllegung einzusetzen. Außerdem soll sie weitere Exporte von
Brennelementen dorthin unterbinden. Durch die Lieferung von nuklearem
Brennstoff ist auch Deutschland für die Katastrophe in Belgien und
anderswo verantwortlich. “Wir fordern die sofortige Stilllegung aller
Anlagen, die zur atomaren Produktionskette gehören, denn es kann keine
sicheren Atomanlagen geben.“ erläutert ein Anti-Atom-Aktiver. Wer den
„Atomausstieg“ will, muss ganz aus der Atomindustrie aussteigen. Dies
bedeutet, weder Brennelemente in Lingen zu produzieren noch Uran in
Gronau anzureichern.

„Uran ist gefährlich, sobald es abgebaut wird. Deshalb fordern wir:
Lasst das Uran in der Erde“ so eine Aktivistin. Bereits in den
Abbauregionen werden ganze Gebiete radioaktiv verseucht, Menschen
verlieren ihre Lebensgrundlage und sterben. Das passiert schon bevor die
gefährliche Fracht ihren Weg über den Hamburger Hafen, Züge und LKWs
z.B. nach Lingen findet.

Weitere Informationen: weltweit.nirgendwo.info