Anti Atom Filme beim Afrika Film Festival

Diese Mail erreichte uns heute:
Also auf zum Afrika Film Fest!

Liebe Freunde,

heute beginnt das Afrika Film Festival in Köln
http://www.filme-aus-afrika.de/fileadmin/media_faa/pdf/RZ_FI_15_Programm_web_100.pdf

In dem diesjährigen Festival geht es schwerpunktmäßig um Landgrabbing, es gibt aber auch zwei Filme zum Thema Uran:

Auf ökologische Folgen neokolonialer Landnahme verweist Amina Weira in ihrem Film LA COLÈRE DANS LE VENT über den seit einem halben Jahrhundert von der französischen Firma Areva betriebenen Uranabbau in der Wüsten- stadt Arlit im Niger. Der Vater der Regisseurin hat selbst in der Mine gearbeitet und dabei – wie viele andere – seine Gesundheit aufs Spiel gesetzt.

Uran aus afrikanischen Minen wird nicht nur für den Betrieb der mehr als 50 Atomkraftwerke in Frankreich benötigt, sondern auch für die atomare Bewaffnung der Force de frappe. Frankreich testete seine ersten Atombomben auch in Afrika – in der algerischen Sahara. Bis heute sind dort riesige Gebiete radioaktiv verseucht. Wie die algerische Regis- seurin Elisabeth Leuvrey nach Recherchen vor Ort in ihrem Film AT(H)OME zeigt, leiden viele Nomaden bis heute an Krankheiten, die dadurch verursacht wurden.

Amina Weira (Niger)
Samstag 23.9. / 18:00 / Filmforum im Museum Ludwig Filmgespräch Film discussion / Discussion
LA COLÈRE DANS LE VENT
(Moderiert von KHM Prof. Marcel Kolvenbach – Regisseur von „Atomic Africa“)

und:
AT(H)OME
Regie: Elisabeth Leuvrey; Frankreich/Algerien 2013;
OF m. engl. UT; digital; 53 min.
LAND RUSH
Regie: Osvalde Lewat/Hugo Berkeley; Kamerun/Mali/Belgien 2012; OF m. dt. UT; digital; 58 min.F
29.9. Freitag Friday / Vendredi
16:00 Uhr Filmforum im Museum Ludwig Eintritt Price / Prix 7 Euro / 5 Euro (ermäßigt)

Anmerkung:
Amina WEIRA ist manchen von der „Nuclearisation of Africa“-Konferenz Nov. 2015 in Johannesburg, Südafrika, bekannt,
sie war mit der nigrischen Delegation zur Konferenz gereist, auch, um sich weiter zu informieren.
Ihr Film ist sehr eindrücklich – unspektakulär in gewisser Weise – ein stilles Drama, das da in Niger vor sich geht, eingefangen mal nicht von anderen, sondern von einer jungen Tuaregfrau AUS Arlit, der Bergbaustadt …

bis denn

Günter
uranium-network.org

Entschuldigung für die Kurzfristigkeit … wir haben davon erst heute erfahren … G.
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