Archiv für April 2019

Korrektur zur Falschmeldung

Ahoi Atomis,

leider hat sich herausgestellt, daß am 26.4.19 in Brüssel nur 150 Leute gegen ENGIE, dem Betreiber von Tihange demonstriert haben und nicht wie von uns verbreitet 6000.
Dieser Fehler kam laut unserer Quelle dadurch zustande, daß man anfangs Passanten mit zu den Demonstranten gezählt hat.
Kann ich mir zwar schwer vorstellen, aber manchmal ist ja der Wunsch stärker als die Realität…

Schade! Schade!

Sorry für die falsche Zahl!

NäXtes Mal sind wir in Köln soviele!

Hier ein Link zum Fernsehbericht:

https://www.rtbf.be/info/belgique/detail_environ-150-personnes-manifestent-a-bruxelles-pour-l-arret-de-cinq-reacteurs-nucleaires?id=10206054&redirect

und zu einem Zeitungsbericht:

https://www.7sur7.be/7s7/fr/3007/Bruxelles/article/detail/3527251/2019/04/26/150-personnes-manifestent-a-Bruxelles-pour-l-arret-de-cinq-reacteurs-nucleaires.dhtml

Danke an Walter für die Reklamation.

LG

georg

AAPK
Anti_Atom_Plenum Köln
c/o
Naturfreundehaus Kalk
Kapellenstrasse 9a
51103 Köln-Kalk

Presse: 0221-30.28.43.70

www.antiatomplenum.blogsport.de
www.antiatomkoeln.de

Bilder von der Kundgebung am 26.4.

Kundgebung vor ENGIE

Ungefähr 30 Personen aus NRW und Belgien protestierten am 26.4., dem Tschernobyl Gedenktag gegen den Tihange Betreiber Engie in Köln.
Zeitgelich wurde die Zentrale in Brüssel von 6000 Demonstranten umzingelt!


Kundgebung und Mahnwache vor ENGIE am Freitag, den 26.4.19 um 15:30 Uhr

Wir planen eine Mahnwache am 26.4.19 zeitgleich mit der Umzingelung der ENGIE Zentrale in Brüssel.
ENGIE ist der Betreiber der Risse Reaktoren von Tihange und Doel in Belgien und hat eine Filiale hier in Köln an der Aachenerstrasse 1044 in Köln Weiden.

Kundgebung in Köln
Freitag , den 26 April 2019 15.30 Uhr
Vor der Engine-Electrable Hauptverwaltung
Aachenerstr. 1044, 50858 Köln KVB Haltestelle Mohnweg

Flugi_26April_2019

33 Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl

Wir fordern die Schließung der fünf gefährlichen belgischen Atomreaktoren: Tihange & Doel (teilweise mit Rissen) und einen schnellen Übergang zu den erneuerbaren Energien. Der Betreiber vom AKW Tihange ist Engine-Electrable hat auch einen Sitz in Köln. Darum protestieren wir hier.

Kein Tschernobyl in Belgien und Nachbarländer
Zerplatzte Tanks, versagender Beton, Lecks in Primärkreisläufen ….. , seit 2012 haben sich die Vorfälle in den belgischen Kernkraftwerken vervielfacht.
Die Wahrscheinlichkeit eines nuklearen Unfalls wird jeden Tag wahrscheinlicher.
Ein schwerer Unfall würde ganz Belgien, Umgebung und auch Köln kontaminieren.

Ostermarsch Gronau 19.4.

Es gibt noch freie Plätze aus Köln nach Gronau!
Bitte melden unter:
antiatomplenumkoeln@gmx.de

Karfreitag, 19. April, startet die Auftaktkundgebung zum Gronauer Ostermarsch um 13 Uhr am Bahnhof Gronau – danach führt die Demo zur Urananreicherungsanlage.

Dieses Jahr ist der Ostermarsch aus unserer Sicht besonders wichtig: Zum einen ist durch die Ablehnung des Gesetzes-Entwurfs zur Uranfabriken-Stilllegung (inklusive Fake-Stellungnahme der Atomlobby im Bundestag) klar, wie groß der Widerstand gegen eine Stilllegung der UAA innerhalb der Groko ist.

Der Urananreicherer Urenco (also auch RWE und EON) liefert weiterhin Uran für Brennelemente in den belgischen Pannen-Reaktoren.

Zum anderen ist Urenco selbst sehr aktiv, die selbst ernannten zivilen Grenzen der Urananreicherung zu überwinden. Schon 2014 legte das US-Energieministerium ausführlich dar, dass es Urenco selbst war, die vorschlugen, ihr angereichertes Uran auch in Brennelementen einzusetzen, die dann in Reaktoren zum Einsatz kommen, in denen Tritium für US-Atomwaffen hergestellt wird – laut Energieministerium mit Zustimmung der Bundesregierung, der niederländischen Regierung und der britischen Regierung!

Und nun will Urenco ganz aktuell mit offensichtlicher Billigung von RWE/EON und der Bundesregierung in den USA auch in den zivil-militärisch brisanten Bereich der Höheranreicherung auf ca. 20% Uran 235 ein. Beteiligt wird dabei auch die Urenco-Zentrifugentochter ETC neben dem Forschungszentrum Jülich sein. Damit wird in Zeiten internationaler Atomaufrüstung mit deutscher Beteiligung eine neue atomare Entwicklungsspirale eingeläutet mit sehr ungewissem Ausgang. Das ist die „Kompetenz“, die die Bundesregierung gerne bewahren möchte!

Es geht aber beim Ostermarsch nicht nur um Gronau, sondern auch um die grundsätzliche Friedenspolitische Richtung – und die läuft gerade in die völlig falsche Richtung: die USA und Russland haben den INF-Vertrag (Verbot des Besitzes, Produktion und Test von nuklearen Mittelstrecken-Raketen) gekündigt, Brexit-Chaos mit ungewissen Auswirkungen auf den Urenco-Urananreicherungs-Konzern, Anschaffung neuer atombombenfähiger Bundeswehr-Kampfjets für die US-Atombomben in Büchel (Rheinland-Pfalz)…

Der Aufruf ist bewusst auf die Anreicherungs-Problematik zugespitzt, die „anderen“ Themen und Standorte wissen wir bei unseren Friedensfreunden (z. B. atomwaffenfrei-jetzt) in guten Händen…

Der Gronauer Ostermarsch findet jedes Jahr Karfreitags von/ an der Gronauer Urananreicherungsanlage statt. Er wird organisiert vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und weiteren Gruppen und Einzelpersonen. Ganzjährig aktuelle Informationen zur Urananreicherungsanlage Gronau, Urantransporten oder Atomwaffen haben wir extern verlinkt.