„Kontrollzentrale im Altreaktor 16 Stunden lang blind“

Laut „Aachener Zeitung“ war die Kontrollzentrale am AVR Reaktor 16 Stunden lang abgeschaltet. Durch menschliches Versagen sei ein meldepflichtiges Ereignis ausgelöst worden und die Kontrollzentrale blind.

Störfall AVR Reaktor in Jülich am 26.08.18

Bereits am 26.08.18 gab es einen Störfall beim AVR, dem Versuchsreaktor, der schwer verunfallte und stillgelegt wurde.
Aus einer Veröffentlichung des BFE (Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit), die uns erst jetzt bekannt wurde:

Unterbrechung der Signalübertragung der Gefahrenmeldeanlage zur Warte
Die Anlage ist stillgelegt und befindet sich im Abbau. Aufgrund eines gehäuften, sich wiederholenden Ansprechens einer Störmeldung, die für den aktuellen Betriebszustand als nicht relevant bewertet wurde, die aber die übrige Überwachung der Anlage erheblich gestört hatte, wurde entschieden, die Meldung temporär zu unterdrücken. Zu diesem Zweck wurde eine entsprechende Kabelverbindung getrennt. Bei einem am nachfolgenden Tag durch- geführten betrieblichen Vorgang wurde festgestellt, dass eine zu erwartende Meldung auf der Gefahrenmeldeanlage unterblieben war. Die getrennte Verbindung wurde wieder hergestellt und die Gefahrenmeldeanlage funktionierte wieder ordnungsgemäß. Die Ursache für die Fehlhandlung (Trennung der Kabelverbindung) war die nicht korrekte Interpretation der gehäuft auftretenden Störmeldung. Im vorliegenden Fall gab es keine Auswirkungen auf den Abbaubetrieb der Anlage. Es handelt sich um ein Ereignis der Meldekategorie N (Normalmeldung). Der Betreiber hat es in die Stufe 0 der internationalen Bewertungsskala INES eingestuft (keine oder sehr geringe sicherheitstechnische, bzw. keine radiologische Bedeutung).

Dieser höchst fahrlässige Umgang mit einer Störfallmeldung durch Abschaltung der Anlage verurteilen wir aufs Schärfste und haben eine Anfrage an das BFE nach Informationsfreiheitsgesetz gestellt, was das überhaupt für ein Störfall war und wie die Mitarbeiter dazu kamen die Anlage einfach stillzulegen.
Selbstverständlich veröffentlichen wir es an dieser Stelle, wenn wir Antwort erhalten haben.

Grusswort von Fin de Nucleaire zur LAKO

Grußwort zur Landeskonferenz der Anti Atom Initiativen NRW

Am 25. Juni 2017 schlossen sich 50.000 Menschen zusammen, um die Schließung des Atomkraftwerks in Tihange zu fordern. Die Anzahl der Demonstranten hat vieleüberrascht. Bemerkenswert war aber auch die mangelnde Reaktion der offiziellen Politik als Folge dieses außergewöhnlichen Ereignisses. Es gibt Gründe für die scheinbare Lethargie der Führer unseres Landes angesichts dieser Volksdemonstration, vielleicht ausgehend von einem Schuldgefühl, das durchaus angemessen wäre.

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Landeskonferenz der Anti Atom Initiativen NRW in Köln

AAPK
Anti_Atom_Plenum Köln
c/o
Naturfreundehaus Kalk
Kapellenstrasse 9a
51103 Köln-Kalk

Presse: 0221-30.28.43.70

www.antiatomplenum.blogsport.de
www.antiatomkoeln.de

Betreff: Einladung Lako Termin

Einladung zur Landeskonferenz der Anti Atom Initiativen NRW

Termin: 26.1.2019 12Uhr

In Köln: *Kapellenstraße 9 a, 51103 Köln-Kalk

Einladung zur Lako 26 Jan 2019.pdf

Liebe Anti Atom Aktivisten Innen,

wir laden euch herzlich ein zum nachweihnachtlichen Linsensuppenessen mit Lako Einlage. Georg kocht.Rainer backt.
Einige Themen haben sich seit dem letzten Treffen angesammelt:

Vorschläge zu TOPs:

- Demo in Köln vor Tihangebetreiber ENGIE 26.4. Tschernobyltag (parallel zu Anti Atom Demo in Brüssel ebenfalls vor ENGIE)

-Euratom Karlsruhe

-Atomtransporte

-Tihange

-Jülich Atommüll

-Lagerung Reaktor Jülich

-Demo Ahaus
- eure Ideen
-Ostermarsch Gronau

Vorschläge erwünscht!

Bitte weiterleiten und anmelden unter: antiatomplenumkoeln@gmx.de
antiatomplenumkoeln@gmx.de

Euer Zuckerbäckerteam

Georg, Rainer ,Harry, Georg

Einladung

Einladung zur Lako 26 Jan 2019.pdf

aktuell Blockade vor Brennelementefabrik

Liebe Freundinnen und Freunde,

seit dem frühen morgen wird die Brennelementefabrik Lingen des französischen Konzerns Framatome mit Tripods blockiert. Aktuell wartet man vor Ort noch auf ein Höheninterventionsteam der Polizei aus Hannover. Obwohl die MitarbeiterInnen ungehindert an der Blockade vorbeilaufen können, spricht die Polizei bereits jetzt von einer Nötigung… Ebenso wie am Samstag bei der Demo mit ca 200 Leuten ein übertriebenes Gerangel wegen eines Transparents auf dem Rathaus-Vordach angezettelt wurde. Genau das Rathaus, vor dem die Stadt Lingen im Dezember noch ein Demonstrationsverbot ausgesprochen hatte, weil der Rathaus-Vorplatz angeblich nicht öffentlich sei.
Deutlich wird aber: Der Widerstand gegen die Brennelemente-Produktion geht weiter und durch die Demo wurde deutlich, dass auch die Menschen in Lingen selber nicht mehr bereit sind, diese Uralt-Technologie vor ihrer Haustür hinzunehmen. Denn ca. 200 DemonstrantInnen ohne Bus-Anreisen sind sicher nicht alle nur von Auswärts, wie jetzt in der Lingener Zeitung diskutiert wird.

Alle Infos zur Blockade auf https://www.contratom.de/ und https://twitter.com/urantransport
Pressemitteilung zur Demo auf https://www.lingen-demo.de/


Bild der Blockade

19. Januar 2019 Anti-Atomkraft-Demo in Lingen 13:00 Uhr

Liebe Mitstreiter für eine Zukunft ohne Atomkraft,

wie bekannt ist, ruht der Betrieb bei der Brennelementefabrik ANF oder Framatome. Am 19.1.1978, also vor genau 40 Jahren, wurde die Produktion aufgenommen. Daher wollen wir am 19.1.2019 protestieren. Der Betrieb darf nach dem Störfall am 6.12.2018 nicht wieder
aufgenommen werden.

19. Januar 2019 Anti-Atomkraft-Demo:


40 Jahre Brennelemente-Produktion sind genug – Rückbau von Brennelementen statt Exporte

Treffpunkt: 13 Uhr, Bahnhof Lingen. Auftaktkundge­bung mit Musik von Liederma­cher Gerd Schinkel. Danach De­monstrations­zug durch die Innenstadt.

Seit 40 Jahren wird in der Lingener Brennele­mentefabrik Nuklearbrennstoff für Atom­kraft­werke (AKW) in aller Welt hergestellt – z. B. für die Riss-Reaktoren in Belgien oder Uraltmeiler wie Fessenheim an der deutsch-französischen Grenze. Damit ver­bunden sind zahl­lose ge­fährliche Atom­transporte von und nach Lin­gen, quer durch das Emsland, durch Nieder­sachsen und NRW, durch die Nie­der­lande und durch andere Regionen. Da­mit muss endlich Schluss sein!

Und nicht nur die Brennelemen­tefabrik birgt in Lingen Gefahren. Uns bedro­hen die Reste des ersten AKW,das noch immer laufende AKW Lin­gen 2 sowie das Cas­tor-Atommüll­lager beim AKW Lingen 2.

In der Lingener Brennelementefabrik wird bis­her ohne Lauf­zeit­begren­zung produziert. Betrieben wurde die Anlage ursprünglich von „Ex­xon Nuclear“, heute wird sie von der Framatome-Tochter Advanced Nuclear Fuels GmbH (ANF) betrieben. Über den fran­zösischen Energieversor­ger Électricité de France (EDF; Mutterkonzern von Framatome) ist der französi­sche Staat maßgeb­lich an der Lingener Brennele­mentefabrik beteiligt und für sie verantwortlich. Da Rentablität der Lingener Brennelemente-Fabrik stand in Frankreich bereits mehrfach zur Diskussion, aktuell wird auch über eine (Teil-)Schließung der Lingener Brennelementefabrik nachgedacht, bzw. diese sogar als Begründung in französischen Neubau-Anträgen angeführt.

Nach Brand in Brennelementefabrik Lingen: Anzeige gegen Betreiber Framatome/ANF

Nach Brand in Brennelementefabrik Lingen: Anzeige gegen Betreiber Framatome/ANF
übernommen von Westcastor.de
Lingen-Resolution als pdf; Foto: weltweit.nirgendwo.info; 1.2.16 Blockade der Brennelementefafbrik Lingen In Zusammenhang mit dem Brand im nuklearen Bereich der Brennelementefabrik Lingen vom 6. Dezember haben Atomkraftgegner*innen bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück Strafanzeige eingereicht.

Blockade der Brennelementefabrik Lingen

Dabei geht es zunächst um die möglichen Tatbestände der Bodenverunreinigung (§ 324 StGB), der Luftverunreinigung (§ 325 StGB) sowie des unerlaubten Umgangs mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Stoffen (§ 328 StGB).
Das Vertrauen in eine sachgemäße Aufklärung durch den Betreiber der Brennelementefabrik Lingen, der französischen Framatome/ANF, ist geschwunden, nachdem die Firma immer neue Versionen zum Tathergang veröffentlichte.

Auf einer Sitzung des Lingener Umweltausschusses am 17.12.2018 kam zudem heraus, dass Framatome anscheinend nicht weiß, wo in dem Labor das freigesetzte Uran konkret verblieben ist, da alles vom Löschschaum der Feuerwehr bedeckt sei. Auch seien die Messungen vor Ort zunächst allein von der Framatome selbst vorgenommen worden. Zudem seien die Schutzanzüge der betroffenen Feuerwehrleute ausgetauscht worden, obwohl angeblich keinerlei Strahlung gemessen wurde.
Angesichts der schweren Schäden und möglichen radioaktiven Belastung des Labors stellt sich die Frage, ob der betroffene Bereich nicht völlig abgerissen und komplett als Atommüll sicher entsorgt werden muss. Auch stellt sich die Frage, ob der Brand nicht durch fahrlässiges Verhalten hervorgerufen wurde.
Vor der Sitzung des Umweltausschusses hatten gestern in Lingen erneut 40 Atomkraftgegner*innen vor dem Rathaus für die Stilllegung der Brennelementefabrik demonstriert.

„Wir erwarten von der Staatsanwaltschaft Osnabrück, dass sie die Ermittlungen zu dem Brand in der Brennelementefabrik Lingen mit Nachdruck voranbringt. Ein Brand im nuklearen Bereich ist keine Petitesse. Wenn mehrere hundert Gramm Uran in einem Raum nicht mehr ohne weiteres zu finden sind, ist das äußerst gravierend. Hier hätten jederzeit Mitarbeiter von Framatome sowie Feuerwehrleute, Polizisten und Bürger aus Lingen direkt betroffen sein können. Gab es hier nachlässiges Verhalten? Wurden Sicherheitsbestimmungen missachtet oder Kontrollen unterlassen? Warum gab es keine automatische Warnmeldung an die Einsatzleitstelle des Kreises? Der Fragenkatalog ist lang,“ so Christina Burchert vom Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf.

„Wenn Framatome den Atomausstieg in Deutschland akzeptieren würde, würden sie von sich aus die Produktion von Brennelementen beenden. Die Bundesregierung muss nun die Zügel in die Hand nehmen und die gefährlichen Lücken im Atomgesetz schließen. Eine gute Nachricht zu Weihnachten wäre, wenn sich das Kanzleramt und die betroffenen Bundesministerien auf einen sofortigen Exportstopp für Brennelemente aus Lingen und angereichertes Uran aus Gronau einigen würden.
Lingen-Resolution als pdf Darüber hinaus muss die Stilllegung beider Atomanlagen auf den Weg gebracht werden – so wie bisher kann es nicht weitergehen,“ forderte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Treffen im Kanzleramt zur Zukunft der Uranfabriken in Gronau und Lingen
Am 18.12.2018 traf sich in Berlin eine Runde aus sechs Bundesministerien im Kanzleramt, um über die Zukunft der Brennelementefertigung und der Urananreicherung in Deutschland im Allgemeinen zu diskutieren. Ergebnisse wurden nicht mitgeteilt.
(PM)
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Mehr dazu und Hintergründe siehe auch =>
Brennelementefabrik Lingen: Atomfabrik soll weg
In Frankreich wird über das Aus der Atombrennstofffabrik Lingen nachgedacht. Die Bundesregierung will davon nichts wissen. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 19.12.2018

Schalten Sie jetzt TIHANGE aus – Jetzt. Sofort. Symbolisch

Schalten Sie jetzt TIHANGE aus – Jetzt. Sofort. Symbolisch
Der Reaktor des Atomkraftwerkes Tihange in Belgien stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar.
Bei einem atomaren Super-Gau sind mit uns 25 Mio. Menschen in unserer Region sofort betroffen.
Wir verlangen die Abschaltung dieses maroden Kraftwerkes.

Schalten Sie an dieser Säule
Tihange AUS…

Jetzt.
Sofort.
Symbolisch
hier klicken

www.tihange-alarm.eu

Demnächst auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln wird es auch eine Säule geben.

Köln schaltet Tihange aus

So sieht die Säule in Aachen Laurensberg aus

Atomtransport zu Weihnachten erwartet

Hallo Atomis,

die Atomindustrie bringt Geschenke. Wir erwarten, daß der Transport in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 3:00 Uhr am Güterbahnhof Gremberg, Ensener Weg, abfährt Richtung Bonn, Koblenz Trier und weiter nach Südfrankreich!

Beobachter Innen dringend gesucht!!!!!!!!!

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>
>
> Und um 18:30 haben die „Geschenkboxen“ mit Atominhalt den Hafenbahnhof
> in Hamburg verlassen.
> Es brauchte aber auch drei Versuche gegen 17:50 und 18:05 Uhr hatte
> der Zug sich bis zur Hafenbahnausfahrt (kurz vor der Brücke)
> vorgetraut, ist dann aber wider zurück gefahren. Der Grund hierfür ist
> hier nicht bekannt.
> Nach den Uranerzkonzentrat Containern zog die rote Lock leere PKW
> Waggons, danach noch zahlreiche Container.
>
> Für eine schön strahlende Weihnacht:(
>
>

>
> > Noch einmal ein Atomtransport zu Weihnachten:
> >
> > Heute starteten min. 8 Container mit Uranerzkonzentrat. Am 20.12.18
> > ab ca. 15:45 Standen die Atom-Container auf dem Hafenbahnhof Hamburg
> > Süd mit Abhollock. Die Container sind in blau (u.a. Beschriftung
> > „seaco“) und braun (u.a. Beschriftung „Triton“).
> >
> > Angekommen waren sie wohl mit dem MACS Schiff „Golden Karoo“ aus
> > Namibia am Süd West Terminal von C. Steinweg. Weiterfahrt wohl über
> > Maschen, Buchholz, Bremen, Köln und Trier. Am voraussichtlich am
> > 24.12. (wenn nichts dazwischen kommt) werden sie in Süd Frankreich
> > bei Narbonne ankommen.
> >
> > bis dann …

näXtes AAPK nicht im NFH KAlk sondern in Worringen


JAHRESENDFEIER DES AAPK

AUSNAHMSWEISE FINDET DAS AAPK NICHT IM NFH STATT SONDERN BEI ANDREAS (Schmaler Wall 39
D – 50769 Köln), WO WIR SEIN PASSIVHAUS BESICHTIGEN WERDEN 20:00 UHR UND UNSERE JAHRESABSCHLUSSPARTY FEIERN! => Bottleparty =>Jeder bringt was mit…..